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Für einmal ein paar gute Nachrichten

Wir sind es gewohnt in den Nach­rich­ten über trau­rige Ereig­nisse infor­miert zu wer­den. Zwi­schen­durch hören wir auch ein­mal eine Mel­dung, die posi­tiv ist.

Für ein­mal ein paar gute Nach­rich­ten  

 

Wir sind es gewohnt in den Nach­rich­ten über trau­rige Ereig­nisse infor­miert zu wer­den. Zwi­schen­durch hören wir auch ein­mal eine Mel­dung, die posi­tiv ist. Ich berichte in die­sem Text über einige Ereig­nisse aus den ver­gan­ge­nen Tagen, die mich gefreut haben.

  • In Sau­di­ara­bien durf­ten die Frauen zum ers­ten Mal wäh­len gehen. Ein Anfang ist gemacht. Es wur­den 20 Frauen in die Behör­den gewählt. Ich hoffe, dass diese Ent­wick­lung nicht mehr gestoppt wer­den kann.
  • Die Kli­ma­kon­fe­renz wurde mit einem posi­ti­ven Signal been­det. Die glo­bale Erwär­mung soll auf kei­nen Fall mehr als 2 Grad errei­chen, als anzu­stre­ben­des Ziel ist die Grenze von 1,5 Grad fest­ge­legt wor­den. Was nun auf dem Papier ist, sei ein guter Kom­pro­miss, sagt Bun­des­rä­tin Leuthard. Sie warte gespannt auf die ent­spre­chen­den Ent­schei­dun­gen im Par­la­ment bei der Revi­sion des CO2-Gesetzes.
  • Am Kli­ma­gip­fel in Paris erhielt die Stif­tung mycli­mate eine Aus­zeich­nung für ihren Ein­satz in Tan­sa­nia. Dort führt sie ein Pro­jekt „Solar­en­er­gie für Bil­dung und Jobs“ durch. Mit Solar­strom ändere sich viel im Leben der Ein­woh­ner in Tan­sa­nia, ist die Stif­tung über­zeugt.

  • In Oberwil-Lieli (AG) hat eine Stu­den­tin erreicht, dass die Gemein­de­ver­samm­lung einen Betrag von 290‘000 Fran­ken im Bud­get abge­lehnt hat. Der Gemein­de­rat wollte sich frei­kau­fen beim Kan­ton, um keine Flücht­linge auf­neh­men zu müs­sen. Nun muss er umden­ken.

  • Im Stände- und im Natio­nal­rat wurde die Initia­tive für eine sys­te­ma­ti­sche Grenz­kon­trolle abge­lehnt. Mit die­ser wäre ein Chaos an den Grenz­über­gän­gen pro­gram­miert. Der Chef des Grenz­wacht­korps, Jürg Noth, ver­tei­digt das Schengen-Dublin-System. Es gebe keine Alter­na­tive für die Schweiz, sagt er.

  • Bun­des­rä­tin Simo­netta Som­maruga bleibt wei­ter­hin im EJPD. Zusam­men mit dem Staats­se­kre­tär Mario Gat­ti­ker macht sie eine sehr gute Asyl­po­li­tik. Unbe­irrt und ent­ge­gen den Behaup­tun­gen, es finde ein Asyl­chaos statt, arbei­ten die bei­den, zusam­men mit vie­len Mit­ar­bei­ten­den, inten­siv an der Unter­brin­gung der Asyl­su­chen­den. Es fin­det eine gute Zusam­men­ar­beit mit den Kan­to­nen und den Gemein­den statt. Auch die Betreu­er­firma, die Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen, die Kir­chen und viele ein­zelne Frei­wil­lige hel­fen mit, damit den Flücht­lin­gen ein anstän­di­ges Leben ermög­licht wird.

  • Zu guter Letzt habe ich mich gefreut über die mutige und über­zeu­gende Rede von Angela Mer­kel am CDU-Parteitag. Sie besteht dar­auf, dass es für Deutsch­land ein „huma­ni­tä­rer Impe­ra­tiv“ ist, den Flücht­lin­gen zu hel­fen.
     

Das nahende Weih­nachts­fest erin­nert uns daran, dass unsere huma­ni­täre Tra­di­tion auf dem christ­li­chen Glau­ben basiert. Viele von uns wer­den darum andere beschen­ken, auch sol­che, die sich in einer schwie­ri­gen Situa­tion befin­den. Ich wün­sche allen Lese­rin­nen und Lesern frohe Weih­nachts­tage.  
Mar­grit Wälti Co-Präsidentin EVP Bezirk Andel­fin­gen