Menu Home

Medien

Wichtige Informationen für Medienschaffende

Nützliche Downloads

Logos

Logo Deutsch EPS  
Logo Deutsch  JPG

Logo Deutsch Web 

Logo Französisch EPS 
Logo Französisch JPG

Sonstiges

  • Parteiprogramm 2014 PDF
  • Grundlagenprogramm PDF
  • Letzter Sessionsbericht PDF

Pressebilder

Aktuelle Medienmitteilungen

25.06.2022  | Für sichere Renten und gegen Abschaffung der Verrechnungssteuer

Die Dele­gier­ten der EVP Schweiz haben sich an ihrer heu­ti­gen Online-​Delegiertenversammlung für die Ren­ten­re­vi­sion AHV21 und die Zusatz­fi­nan­zie­rung über die Erhö­hung der Mehr­wert­steuer aus­ge­spro­chen. Sie sag­ten Nein zur Abschaf­fung der Ver­rech­nungs­steuer und ent­schie­den Stimm­frei­gabe für die Massentierhaltungsinitiative.

«Demo­kra­tie braucht unser Mit­den­ken, unser Mit­wir­ken, dass wir Ver­ant­wor­tung über­neh­men – also unser Mit­ge­stal­ten. In der Gemeinde, in der Region, im

Die Delegierten der EVP Schweiz haben sich an ihrer heutigen Online-Delegiertenversammlung für die Rentenrevision AHV 21 und die Zusatzfinanzierung über die Erhöhung der Mehrwertsteuer ausgesprochen. Sie sagten Nein zur Abschaffung der Verrechnungssteuer und entschieden Stimmfreigabe für die Massentierhaltungsinitiative.

«Demokratie braucht unser Mitdenken, unser Mitwirken, dass wir Verantwortung übernehmen – also unser Mitgestalten. In der Gemeinde, in der Region, im Land. Es bedeutet auch, unsere Demokratie, unsere Werte und unser Land zu verteidigen, wenn dagegen gekämpft wird. Die Menschen in der Ukraine tun genau das: Sie verteidigen ihre Demokratie, die Europas und die unsere.» Mit diesem Appell eröffnete Parteipräsidentin Lilian Studer die Delegiertenversammlung. Sie hob in ihrer Eröffnungsrede die zunehmende Wichtigkeit ethischer Werte für Gesellschaft und Politik hervor. Ebenso unterstrich sie die Bedeutung der Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine Anfang Juli in Lugano als notwendiges Signal der Hoffnung in Richtung der leidenden Bevölkerung der Ukraine.

Für sichere Renten und Generationengerechtigkeit

Die Delegierten stimmten mit grosser Mehrheit für die Rentenrevision AHV 21 sowie für die Zusatzfinanzierung durch Erhöhung der Mehrwertsteuer. Es gilt, angesichts steigender Lebenserwartung und starker Rentnerjahrgänge die Finanzlage des wichtigsten Sozialwerkes der Schweiz zu stabilisieren. Damit sollen die Renten künftig gesichert und die Generationengerechtigkeit gewahrt werden.

Wichtige Abfederung der Übergangsgenerationen

Ein unterschiedliches Rentenalter für Frau und Mann ist heutzutage nicht mehr zu rechtfertigen. Die Gründe für die geringeren Altersbezüge der Frauen sind vor allem in der 2. Säule zu suchen, nicht in der AHV. Zur Abfederung erhalten neun Frauenjahrgänge einer Übergangsgeneration bei ordentlicher Pensionierung einen lebenslangen Rentenzuschlag. Frauen mit tieferen Löhnen erhalten zudem mehr. Dank der Flexibilisierung des Rentenbezugs haben zudem alle die Möglichkeit zwischen 63 und 70 Jahren in Rente zu gehen.

Ehepaare und Familien an der Reihe

Mit klarer Mehrheit fassten die Delegierten die Nein-Parole zur Abschaffung der Verrechnungssteuer. Sie dient vor allem dazu, Steuerhinterziehung zu vermeiden. Diese ohne alternative Sicherungsmassnahmen einfach abzuschaffen, ist unredlich und kann in- und ausländische Steuerkriminalität fördern. Nachdem der Bundesrat mit der STAF (Steuerreform und AHV-Finanzierung, angenommen 2019) und der Abschaffung der Industriezölle die Unternehmen bereits entlastet hat, soll er nun erst einmal die verfassungswidrige Mehrbelastung der Ehepaare bei Steuern und AHV beseitigen, bevor er weitere Erleichterungen für die Wirtschaft ins Auge fasst.

Der finanzielle Spielraum des Bundes für diese dringend notwendige Entlastung der Ehepaare und Familien würde nach den bereits abgeschafften Steuern sowie stetig steigenden Mehrausgaben etwa für die Bekämpfung der Pandemie oder für die Armee noch weiter minimiert.

Stimmfreigabe zur Massentierhaltungsinitiative

Stimmfreigabe beschlossen die Delegierten zur Massentierhaltungsinitiative. Die Schweizer Tierhaltung unterliegt bereits einem der strengsten Tierschutzgesetze, lautete das wesentliche Argument für eine Ablehnung. Für die Initiative sprach jedoch, dass noch immer Tiere in der heutigen Landwirtschaft ihr Dasein auf Betonböden, ohne Beschäftigungsmöglichkeit und regelmässigen Auslauf fristen müssen. Deshalb brauche es Massnahmen für ein bedürfnisgerechtes Leben aller Nutztiere. Die Delegierten erteilten daher schliesslich Stimmfreigabe für diese Initiative. 

Ersatzwahl Parteivorstand

Aufgrund eines Austritts wurde die ehemalige Grossrätin Barbara Streit-Stettler als Vertreterin der EVP Kanton Bern neu in den Parteivorstand gewählt.

Kontakt:
Lilian Studer, Parteipräsidentin und Nationalrätin: 076 575 24 77
Roman Rutz, Generalsekretär: 078 683 56 05
Dirk Meisel, Leiter Kommunikation: 079 193 12 70

16.06.2022  | Migros bleibt ihrer sozialen Verantwortung treu

In allen zehn regio­na­len Genos­sen­schaf­ten der Migros wird auch in Zukunft kein Alko­hol ver­kauft. Das wurde in einer Urab­stim­mung ent­schie­den. Damit bleibt die Migros als alko­hol­freie Ein­kaufs­mög­lich­keit eine grosse Hilfe für gefähr­dete und alko­hol­kranke Men­schen. Die Detail­händ­le­rin leis­tet so auch wei­ter­hin einen wich­ti­gen Bei­trag zum Jugend­schutz. Die EVP Schweiz dankt den Genos­sen­schaf­te­rin­nen und Genos­sen­schaf­tern der Migros, dass die Gross­händ­le­rin auch in Zukunft diese wich­tige soziale Ver­ant­wor­tung in unse­rem Land über­nimmt. Die Migros bleibt Vor­bild für ein ethisch den­ken­des und han­deln­des Unter­neh­men, stärkt ihre Repu­ta­tion und erhält sich ein wert­vol­les Alleinstellungsmerkmal.

Die Genos­sen­schaf­te­rin­nen und Genos­sen­schaf­ter der Migros haben ent­schie­den: In den zehn regio­na­len Genos­sen­schaf­ten blei­ben ihre Filia­len

In allen zehn regionalen Genossenschaften der Migros wird auch in Zukunft kein Alkohol verkauft. Das wurde in einer Urabstimmung entschieden. Damit bleibt die Migros als alkoholfreie Einkaufsmöglichkeit eine grosse Hilfe für gefährdete und alkoholkranke Menschen. Die Detailhändlerin leistet so auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zum Jugendschutz. Die EVP Schweiz dankt den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern der Migros, dass die Grosshändlerin auch in Zukunft diese wichtige soziale Verantwortung in unserem Land übernimmt. Die Migros bleibt Vorbild für ein ethisch denkendes und handelndes Unternehmen, stärkt ihre Reputation und erhält sich ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal.

Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Migros haben entschieden: In den zehn regionalen Genossenschaften bleiben ihre Filialen alkoholfrei. Es wird weiterhin kein Bier, kein Wein und keine Spirituosen verkauft.

Damit bleibt die Migros weiterhin die einzige alkoholfreie Einkaufsmöglichkeit für gefährdete und alkoholkranke Menschen. Dies ist für die Betroffenen eine wichtige Unterstützung in ihrem alltäglichen Kampf gegen die Sucht, weil wenigstens beim Einkauf die Versuchung im Laden wegfällt.

«Ich danke den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern der Migros,
dass sie die soziale Verantwortung über die Gewinnmaximierung gestellt haben»,

sagt EVP-Parteipräsidentin und Nationalrätin Lilian Studer im Namen der EVP Schweiz.

Entscheid stärkt Jugendschutz

Der Entscheid der Genossenschafterinnen und Genossenschafter, am Grundsatz «Kein Alkohol, kein Tabak, aber dafür Engagement für Kultur und Sport» festzuhalten, stärkt auch den Jugendschutz. Denn die Migros gehört zum Alltag vieler Jugendlicher. Ein Ja zum Alkoholverkauf hätte dazu beigetragen, den Alkoholkonsum zu normalisieren und zu banalisieren und damit den Jugendschutz zu schwächen.

Zudem gilt die Migros noch immer vielen als sozial verantwortlich handelndes Unternehmen, das die reine Gewinnmaximierung nicht komplett über den Menschen stellt.

«Ich bin froh, dass die Migros mit diesem Entscheid
ihrer Genossenschafterinnen und Genossenschafter
auch weiterhin eine wertvolle Vorreiter- und Vorbildfunktion
für ein soziales und ethisches Unternehmertum einnimmt»,

begrüsst EVP-Nationalrat und Sozialunternehmer Nik Gugger den Entscheid. Der Migros bleibt ein wesentliches Stück ihrer ethischen DNA erhalten. Sie behält zudem ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal und stärkt ihre Reputation als gesellschaftlich verantwortlich handelnder Grossverteiler.

Kontakt:
Lilian Studer, Parteipräsidentin und Nationalrätin: 076 575 24 77
François Bachmann, Vizepräsident (Romandie): 079 668 69 46

Nik Gugger, Vizepräsident und Nationalrat: 079 385 35 35
Roman Rutz, Generalsekretär: 078 683 56 05
Dirk Meisel, Leiter Kommunikation: 079 193 12 70

Kennzahlen

Name: Evangelische Volkspartei der Schweiz

Gründungsjahr: 1919

Anzahl Mitglieder: 4600

Anzahl Sitze im Nationalrat: 2

Selbstportrait: 

Die EVP ist eine verlässliche Kraft, die sich seit 1919 für eine lebenswerte und solidarische Schweiz einsetzt. Auf der Basis christlicher Werte wie Verantwortung, Gerechtigkeit oder Nachhaltigkeit betreibt die EVP als Mittepartei eine sachbezogene und lösungsorientierte Politik, die dem Wohl aller Menschen dient. Sie ist in den kantonalen Parlamenten mit gut 40 Mandaten vertreten. Die EVP will Familien unterstützen, die Schöpfung erhalten, Schulden abbauen und die Sozialwerke sichern. Sie fordert eine Wirtschaft, die fair mit Menschen und Ressourcen umgeht, Solidarität mit benachteiligten Menschen und den Schutz des menschlichen Lebens.