Menu Home

Medien

Wichtige Informationen für Medienschaffende

Nützliche Downloads

Logos

Logo Deutsch EPS  
Logo Deutsch  JPG

Logo Deutsch Web 

Logo Französisch EPS 
Logo Französisch JPG

Sonstiges

  • Parteiprogramm 2014 PDF
  • Grundlagenprogramm PDF
  • Letzter Sessionsbericht PDF

Pressebilder

Aktuelle Medienmitteilungen

06.12.2021  | AHV und BVG: Tragfähige Kompromisse und faire Ausgleichsmassnahmen

Der Natio­nal­rat berät heute über die ver­blie­be­nen Dif­fe­ren­zen zur Revi­sion der AHV sowie über die Reform der beruf­li­chen Vor­sorge. Die Rats­mit­glie­der der EVP set­zen sich dafür ein, dass für beide Vor­sor­ge­säu­len mehr­heits­fä­hige Kom­pro­miss­lö­sun­gen gefun­den wer­den. Die EVP unter­stützt trag­fä­hige Lösun­gen, wel­che die Finan­zie­rung der AHV-​Renten für die nächs­ten Jahre sta­bi­li­sie­ren, die Frauen der Über­gangs­jahr­gänge durch faire Aus­gleichs­mass­nah­men finan­zi­ell abfe­dern und im Sinne der Gene­ra­tio­nen­ge­rech­tig­keit die immer stär­kere Umver­tei­lung in der Pen­si­ons­kasse zu Las­ten der Jün­ge­ren stoppen.

Nach jah­re­lan­gem Reform­stau spitzt sich die Lage im wich­tigs­ten Sozi­al­werk der Schweiz zu: Ohne kon­krete Mass­nah­men zur finan­zi­el­len Sta­bi­li­sie­rung

Der Nationalrat berät heute über die verbliebenen Differenzen zur Revision der AHV sowie über die Reform der beruflichen Vorsorge. Die Ratsmitglieder der EVP setzen sich dafür ein, dass für beide Vorsorgesäulen mehrheitsfähige Kompromisslösungen gefunden werden. Die EVP unterstützt tragfähige Lösungen, welche die Finanzierung der AHV-Renten für die nächsten Jahre stabilisieren, die Frauen der Übergangsjahrgänge durch faire Ausgleichsmassnahmen finanziell abfedern und im Sinne der Generationengerechtigkeit die immer stärkere Umverteilung in der Pensionskasse zu Lasten der Jüngeren stoppen.

Nach jahrelangem Reformstau spitzt sich die Lage im wichtigsten Sozialwerk der Schweiz zu: Ohne konkrete Massnahmen zur finanziellen Stabilisierung können die Einnahmen der AHV schon bald die laufenden Renten nicht mehr sicherstellen – zumal nun auch die geburtenstarken Jahrgänge in Renten gehen. Es braucht dringend Lösungen und zwar möglichst rasch.

«Wir haben im Sinne der Generationengerechtigkeit auch eine Verantwortung gegenüber den Jungen. Ohne Kompromisse wird es keine Lösung geben»,

ist Nationalrätin und Parteipräsidentin Lilian Studer überzeugt.


Faire Ausgleichsmassnahmen für Übergangsgeneration
Für die EVP-Ratsmitglieder steht deshalb ausser Frage, dass das Referenzalter für Frauen – bei flexiblem Rentenbezug ab 63 bis 70 Jahren – schrittweise auf 65 Jahren angehoben werden muss, um das finanziell angeschlagene Sozialwerk in den nächsten Jahren wieder auf stabile Füsse zu stellen.

«Zwingend ist dabei jedoch, dass vor allem die Frauen der Übergangsjahrgänge mit tiefen und mittleren Löhnen durch faire Ausgleichszahlungen finanziell abgefedert werden»,

sagt EVP-Nationalrätin Marianne Streiff. Die EVP-Nationalratsmitglieder unterstützen mit der Mitte-Fraktion die gestaffelten und einkommensabhängigen Ausgleichsmassnahmen in der Grössenordnung von rund 33 Prozent für 9 Jahrgänge.


Sozial abgefederte Reform der BVG
Die Reform der beruflichen Vorsorge (BVG) ist ebenso dringend und bedarf einer zeitnahen Lösung. Wenn im Sinne der Generationengerechtigkeit die immer stärkere Umverteilung zu Lasten der Jungen gestoppt werden soll, muss der Mindestumwandlungssatz gesenkt werden. Aber auch hier braucht es zwingend eine faire Kompensation für die Übergangsgeneration. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Teilzeit oder mit tiefen Löhnen unterstützt die EVP, dass die Eintrittsschwelle gesenkt wird und die Möglichkeit besteht, mehrere Einkommen künftig zusammenzuzählen. So können auch gerade viele Frauen ihre Renten aufbessern. Für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen die Altersgutschriften abgeflacht werden.


Keine erhöhten Abzugsmöglichkeiten in der 3. Säule
Den Vorschlag, die Abzugsmöglichkeiten in der dritten Säule auf 10'300 Franken jährlich zu erhöhen, lehnen die EVP-Ratsmitglieder ab.

«Wichtig ist, dass die 2. Säule saniert wird. Da macht es keinen Sinn, in der 3. Säule weitere Steuersparoptionen für die wenigen Gutverdienenden zu schaffen, die es sich überhaupt leisten könnten, derart hohe Beträge einzuzahlen», 

ist EVP-Nationalrat Nik Gugger überzeugt.


Kontakt:
Lilian Studer, Parteipräsidentin und Nationalrätin: 076 575 24 77
François Bachmann, Vizepräsident (Romandie): 079 668 69 46
Nik Gugger, Vizepräsident und Nationalrat: 079 385 35 35
Marianne Streiff, Nationalrätin: 079 664 74 57

Roman Rutz, Generalsekretär: 078 683 56 05
Dirk Meisel, Leiter Kommunikation: 079 193 12 70

 

28.11.2021  | Ein Ja gegen den Pflegenotstand und für die Solidarität

Mit ihrem kla­ren Ja zur Pfle­ge­initia­tive zeigt die Stimm­be­völ­ke­rung deut­lich, dass es höchste Zeit ist für umfas­sende und nach­hal­tige Lösun­gen gegen den dras­ti­schen Pfle­ge­not­stand. Sie spricht sich zudem mit ihrem Ja zum Covid-​19-​Gesetz für einen gemein­sa­men lösungs­ori­en­tier­ten Weg zur Bekämp­fung der Pan­de­mie und ihrer Fol­gen aus.

Das Ja zur Pfle­ge­initia­tive ist ein kla­res Bekennt­nis der Bevöl­ke­rung zu einer qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Pflege. Es ist ein deut­li­ches Zei­chen der

Mit ihrem klaren Ja zur Pflegeinitiative zeigt die Stimmbevölkerung deutlich, dass es höchste Zeit ist für umfassende und nachhaltige Lösungen gegen den drastischen Pflegenotstand. Sie spricht sich zudem mit ihrem Ja zum Covid-19-Gesetz für einen gemeinsamen lösungsorientierten Weg zur Bekämpfung der Pandemie und ihrer Folgen aus.

Das Ja zur Pflegeinitiative ist ein klares Bekenntnis der Bevölkerung zu einer qualitativ hochwertigen Pflege. Es ist ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den Pflegenden, die sich seit Jahren – und in der Pandemie erst recht – bis über die Grenzen ihrer Belastbarkeit hinaus investieren.

Rasches Handeln gegen Überlastung und Berufsausstiege
Das Ja der Stimmbevölkerung zur Initiative ist damit ein Ja zu nachhaltigen Lösungen gegen den drastischen Pflegenotstand. Die Bevölkerung will zusätzlich zur unbestrittenen Ausbildungsinitiative und den Abrechnungsmodalitäten des Gegenvorschlags auch strukturelle Verbesserungen der schwierigen Arbeitsbedingungen der heute tätigen Pflegenden. Diese sollen der chronischen Überlastung und den vielen frühzeitigen Berufsausstiegen des ausgebildeten Pflegepersonals entgegenwirken. Die Übergangsbestimmungen der Initiative geben zudem vor, dass der Bundesrat diese Massnahmen rasch ergreifen muss.

Gemeinsam gegen die Pandemie und ihre Folgen
Mit ihrem ebenfalls deutlichen Ja zum Covid-19-Gesetz stellt sich die Stimmbevölkerung hinter die solidarischen Massnahmen von Parlament und Regierung zur Bekämpfung der Pandemie und ihrer Folgen. Nun gilt es, diese gesetzliche Grundlage weiterhin mit Augenmass und in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen so zu nutzen, dass auch in diesen Winter eine Überlastung des Gesundheitssystems sowie weitergehende drastische Massnahmen für die Gesamtbevölkerung verhindert werden können. Krisengeschädigte Unternehmen, Selbständige und Arbeitnehmende können auf Basis des Covid-19-Gesetzes nun weiterhin die dringend nötige Unterstützung erhalten.

Bewährte Praxis statt Losglück
Das klare Nein des Stimmvolkes zur Justiz-Initiative ist eine Bestätigung der bewährten bisherigen Praxis der Wahl der Bundesrichterinnen und Bundesrichter. Auch die Bevölkerung möchte ein derart wichtiges Amt nicht durch das Losglück besetzen lassen.

Kontakt:
Lilian Studer, Parteipräsidentin und Nationalrätin: 076 575 24 77
François Bachmann, Vizepräsident (Romandie): 079 668 69 46
Roman Rutz, Generalsekretär: 078 683 56 05
Dirk Meisel, Leiter Kommunikation: 079 193 12 70

Kennzahlen

Name: Evangelische Volkspartei der Schweiz

Gründungsjahr: 1919

Anzahl Mitglieder: 4600

Anzahl Sitze im Nationalrat: 2

Selbstportrait: 

Die EVP ist eine verlässliche Kraft, die sich seit 1919 für eine lebenswerte und solidarische Schweiz einsetzt. Auf der Basis christlicher Werte wie Verantwortung, Gerechtigkeit oder Nachhaltigkeit betreibt die EVP als Mittepartei eine sachbezogene und lösungsorientierte Politik, die dem Wohl aller Menschen dient. Sie ist in den kantonalen Parlamenten mit gut 40 Mandaten vertreten. Die EVP will Familien unterstützen, die Schöpfung erhalten, Schulden abbauen und die Sozialwerke sichern. Sie fordert eine Wirtschaft, die fair mit Menschen und Ressourcen umgeht, Solidarität mit benachteiligten Menschen und den Schutz des menschlichen Lebens.