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		<title>EVP Bezirk Andelfingen - Evangelische Volkspartei</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 22:10:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Zweitwohnungsbau einschränken</title>
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			<description>Es ist unbestritten, dass wir dringend Massnahmen gegen die rasant fortschreitende Zersiedelung ergreifen müssen. Anders lassen sich zusammenhängende Lebens- und Erholungsräume für Mensch und Tier nicht erhalten. Den einmaligen Landschaften muss Sorge getragen werden. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="LINE-HEIGHT: 150%; MARGIN: 12pt 0cm 6pt"><span style="LINE-HEIGHT: 150%; FONT-SIZE: 12pt">Zweitwohnungsbau einschränken</span></h3>

Im Januar durfte ich wie schon viele Jahre meine Ferien im Engadin verbringen. Auf den Kaminen ganzer Häusergruppen lagen hohe „Schneehüte“, ein Zeichen, dass niemand drin wohnte. Oder man sah reihenweise Häuser, bei denen fast alle Läden geschlossen waren. Viele kalte Betten! Es muss sich etwas ändern, es kann nicht so weitergehen! Heute wird in der Schweiz pro Sekunde ein Quadratmeter Boden überbaut. Es ist unbestritten, dass wir dringend Massnahmen gegen die rasant fortschreitende Zersiedelung ergreifen müssen. Anders lassen sich zusammenhängende Lebens- und Erholungsräume für Mensch und Tier nicht erhalten. Den einmaligen Landschaften muss Sorge getragen werden. Die Initiative macht zwar etwas starre Vorgaben. Was uns aber noch verblieben ist an unverbautem, kostbarem Heimatboden steht im Begriff, im Beton zu ersticken. Es ist daher unerlässlich, Halt zu rufen mit einem JA zur Initiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen» und ihrem Ziel, den Anteil von Zweitwohnungen pro Gemeinde auf 20 Prozent zu beschränken. Für die EVP ist unbestritten, dass Raum und Landschaft einen besseren Schutz brauchen und die Auswüchse des Zweitwohnungsbaus bekämpft werden müssen.
Es braucht zusätzlich die Landschaftsinitiative, die später zur Abstimmung kommt. Die EVP hat die Unterschriftensammlung unterstützt und ist im Initiativkomitee der vertreten. Diese will Raum und Landschaft schützen, zuerst bestehende Bauzonen aufbrauchen, bevor neue geschaffen werden und will das Baugebiet deshalb in den nächsten 20 Jahren nicht vergrössern. Diese Initiative richtet sich nicht nur gegen den Zweitwohnungsbau, sondern auch gegen den rasanten Bodenverschleiss durch alle anderen Industrie-, Wohn-, und Infrastrukturbauten. 
Die EVP hofft auf ein gutes Ergebnis für die Initiative gegen den Zweitwohnungsbau, damit wäre ein Zeichen gesetzt für die später zur Abstimmung kommende Landschafts-Initiative. Und im Engadin gäbe es nicht immer noch mehr Kamine mit Schneehüten im Winter.

Margrit Wälti
Präsidentin EVP Bezirk Andelfingen
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			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 22:10:00 +0100</pubDate>
			
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